Mittwoch, 25. März 2020

Irland 2019 - Tag 13


Hier zunächst die Fotos vom dreizehnten Tag:


Donnerstag, der 05.09.

Nach einer guten Nacht in unserem hervorragenden Quartier folgte nach dem Aufstehen der übliche Trott: Frisch machen, frühstücken und dann die Sachen zusammen packen und weiter geht es. Unser ersten Ziel sollte uns etwas an der Nordküste zurückführen gen Westen, wir schauten bei der kleinen Insel Carrick-a-Rede vorbei. Es war vom Parkplatz allerdings ein etwas längerer Fußweg zur kleinen Brücke und der Insel, angesichts des Tagesplans beließen wir es somit bei Fotos aus der Entfernung.




Dann ging unsere Fahrt weiter zum nächsten Ziel, dass war Torr Head, ganz im Nordosten der irischen Insel. Die Fahrt dorthin führte wieder durch wundervolle Landschaften. bei der Ankunft kam zudem auch wieder mehr die Sonne heraus.



Hier am Parkplatz waren wir zunächst ganz alleine. Ein kleiner Fußweg führte hinaus zu dem alten Haus oben auf dem Felsen. Naja, eine Ruine trifft es inzwischen eher. Es war wohl mal ein Fernmeldehäuschen, nehme ich an. 




Außen am Gebäude befindet sich noch eine feste Metallleiter, ober die man auf das Dach des kleinen Häuschens kommt. Von hier oben hat man einen noch etwas bessern Rundum-Blick.


Eine Panoramaaufnahme habe ich hier vom Dach auch noch gemacht.


Danach gingen wir wieder runter zum Parkplatz. Auf jeden Fall wollte ich meine Drohne auch noch in die Luft schicken. Es war heute doch deutlich weniger windig als die letzten Tage.




Die Anafi bietet zudem auch die Möglichkeit, Rundherum-Panoramaaufnahmen zu machen. Das musste ich natürlich auch noch ausnutzen, zumal die Qualität deutlich über der meiner kleinen 360°-Handkamera liegt.


Danach packten ich alles wieder zusammen und wir machten uns wieder auf den Weg. Zum nächsten Ziel ging es nun die Ostküste weiter gen Süden. Das war die Cushendun Caves. Wie so oft auf dieser wunderschönen Insel war auch der Weg ein Teil des Ziel.




Auch hier war ein Drehort von "Game of Thrones" und am hinteren Ausgang der Höhle zum Meer hin waren auch zwei Personen, die exakte Einstellungen aus der Serie nachstellen wollten.




Natürlich darf hier nicht die passende Hinweistafel fehlen. Aber man braucht aber schon eine gewisse Phantasie, um die Stellen in den Höhlen so wieder zu erkennen.
Also wieder zum Wagen zurück, direkt an unserem Parkplatz am Rand der Stadt Cushendun machte ich noch ein Foto von diesem niedlichen Örtchen.


Es ging weiter gen Süden, erst etwas durchs Hinterland, dann wieder zurück zur Küste. Alles wunderschön, besonders mit dem zunehmenden Sonnenschein. Schließlich fuhren wir zunächst an einer Ruine auf einer Kuppe oberhalb der Straße vorbei und schließlich direkt auf einen breiten Strand zu, dort machten wir natürlich einen Halt. Die Sachen wollte ich mir unbedingt aus der Luft ansehen!





Die "Ruine" stellte sich zwar nur als einsame Mauer heraus, aber der Rest der Aussichten war schon klasse! Daher ließ ich die Drohen auch noch ein 360°-Panoramabild machen.


Lustige Geschichte am Rande: Zwei Tage, nachdem ich einige der Luftaufnahmen bei Instagram/Facebook gepostet hatte, bekam ich eine Nachricht zugeschickt. Jemand hat meine Post über einen Hashtag gefunden und dort seinen Caravan auf dem Campingplatz stehen. Er würde das Bild gerne von mir kaufen, um es groß ausgedruckt in sein Wohnzimmer zu hängen.
Habe ihm dann schnell geschrieben, dass ich das Foto nicht verkaufen möchte. Natürlich konnte er es gratis von mir bekommen. Er hat sich sehr herzlich nach der Zusendung bedankt. :-)

Hier vom Parkplatz führte uns der Weg etwas ins Hinterland, zum Glenariff ("das fruchtbare Tal").
Dieses Tal ist eins von insgesamt neun schmalen Täler, die von der Küste ins Hinterland gehen. Sie werden unter den Glens of Antrim zusammen gefasst. Hier oben gibt es wundervolle Wälder, die zum Wandern einladen. Natürlich alles recht weitläufig, somit an sich schon eher ein Tagesausflug.
Auf dem (riesigen) Parkplatz war fast nichts los, auch die Bezahlschranken standen nun im Spätsommer schon alle offen. Ein herrliches Panorama erwartete uns.



Auf der Fahrt zurück Richtung Meer machten wir noch einen weiteren Stopp für Fotos. Inzwischen lachte die Sonne vom immer blaueren Himmel, herrlich!



Weiter ging die Fahrt nun Richtung Belfast, der Hauptstadt Nordirlands. Trotzdem machten wir noch einen weiteren Halt gar nicht so weit entfernt. Es ist einfach ein herrlicher Küstenabschnitt. Nun immer häufiger mit Bergen, die direkt bis zur Küste reichen.




Auf dem letzten Abschnitt hatten wir noch ein weiteres Zwischenziel, The Gobbins. Dabei handelt es sich um Wanderweg direkt in den Klippen. Schon vorher hatten wir gelesen, dass man dort nur mit dem Bus hin kommt, der im Örtchen Whitehead startet. Das alles hätte wieder zu lange gedauert, also fuhren wir trotzdem mal direkt auf die Halbinsel, an der die Klippen liegen, schließlich war jetzt schon Nebensaison und nicht mehr viel los.
Naja, es blieb dabei. Übe die öffentlichen Straßen kommt man gar nicht bis an die Klippen heran, die Stichstraßen sind gesperrt und es dürfen nur die Ausflugsbusse passieren. Also wieder auf den alten Kurs Richtung Belfast.
Dort am Stadtrand angekommen, fuhren wir zunächst ins bergigen Hinterland nördlich des Stadtkerns, hinauf zu Belfast Castle am Fuße des Cavehill.



Im Gegensatz zu vielen alten Schlössern ist dieses hier recht neu, es wurde erst 1870 fertig gestellt. Innen befindet sich nach einer umfassenden Renovierung ein Besucherzentrum mit Ausstellung. Interessierte uns jetzt nicht so, dafür genossen wir den Besuch in dem kleinen, aber schönen Schlossgarten.



Zurück am etwas tiefer gelegenen Parkplatz ließ ich die Anafi noch einmal in die Luft.




Ein Panoramabild aus luftiger Höhe sollte natürlich auch nicht fehlen.


Dann stiegen wir wieder in den Wagen und fuhren weiter in die City zu unserem heutigen Quartier, dem Paddy's Palace. Tja, unser einziger echter Fehlgriff in Sachen Unterkünfte auf dieser Reise.
Generell ist Belfast in Sachen Hotels ein eher teures Pflaster, (wie Dublin halt auch). Dieses Hostel ist preislich recht attraktiv. Die Bewertungen waren eher so mittelgut, aber hey, für eine Nacht sollte das schon passen. Nein, leider nicht. Unser kleines Eckzimmer war nicht wirklich sauber, so wie auch der Rest vom ganzen Haus schon recht schmuddelig wirkte. Die Leitung bzw. Rezeption schienen Typ junge Hippies zu sein, es war zudem die einzige Stelle auf der ganzen Insel, wo wir nicht per Karte zahlen konnten. Also kurzum: Diese Unterkunft sollte man also tunlichst meiden und zum Glück war es nur eine Nacht. Zu einer weiteren hätte ich Genia auch wohl kaum überreden können.
Nachdem wir uns bestmöglich eingerichtet hatten, gingen wir gleich los in die Stadt. Als ersten stand das Queen's College auf dem Plan, welches nicht weit von unserem Quartier entfernt liegt.




Wir schlenderten ein wenig über den Campus und verließen das Gelände auf der anderen Seite, wo es direkt in den universitären Botanischen Garten mit einigen Sportanlagen geht.



Von hier schlenderten wir weiter über Nebenstraßen Richtung City. je näher wir dem Zentrum kamen, desto "großstädtischer" wirkt Belfast. Hier gibt es z.B. deutlich mehr Hochhäuser als z.B. in Dublin.




Unser Ziel war die City Hall, das Rathaus der Stadt. Ein ziemlicher Prachtbau mit großer Kuppel umgeben von einem kleinen Park.





Innen erinnert der Eingangsbereich eher an eine Schloss. Prachtvolle Kronleuchter und Dekorationen überall, dazu Malereien und Bilder, schon beeindruckend.





Im Erdgeschoss gab es zudem gerade eine Ausstellung zur irischen Geschichte, die zudem gratis war. In zahlreichen Räumen wurde der ganze Werdegang der Insel in zahlreichen Texten und Bildern dokumentiert. Das schauten wir uns dann auch etwas genauer an.
Draußen an einer Seite befindet sich nach eine Gedenkstätte der Titanic-Opfer. Das wohl berühmteste Schiff der Geschichte wurde ja hier in Belfast gebaut. Dazu gibt es in der ehemaligen Werft auch ein riesiges Museum.



Danach schlenderten wir langsam wieder zurück Richtung Herberge, zunächst aber noch auf der Suche nach einem geeigneten Ort für unser Abendessen. Wir fanden die passende Gastronomie in Form eines Thai-Restaurants, in dem wir dann einkehrten.



Nach dem leckeren Essen ging es dann langsam zurück ins Hostel. Eilig hatten wir es ja sicherlich nicht. Dort dann noch unter die Dusche und danach ab ins Bett.


Auf detaillierte Fotos (z.B. von einigen Ecken oder dem Waschbecken) habe ich mal bewusst verzichtet. Das will eh niemand sehen...

Die Tagestour:

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