Mittwoch, 20. März 2019

Rennzelt

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Nanu? Was soll das denn mit der Werbung?
Nun, in erster Linie soll das darauf aufmerksam machen, dass es hier um ein gesponsertes Produkt geht. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist also kein "gekaufter" Beitrag, womöglich noch von einem anderen Autor, sondern schon wie üblich selber verfasst.

Wie kommt es dazu?
Nun, vor knapp einem Monat bekam ich eine Mailanfrage aus dem Marketing von XLMOTO, ob ich Interesse hätte ein Produkt anzusehen und darüber zu schreiben.
XLMOTO kannte ich bisher vom Namen her und war auch schon mal auf der Webseite, bestellt hatte ich aber bisher dort nicht.
Also eine Art Produkttest, wovon ich ja schon so einige (Vergleiche hier) aus meiner (rein subjektiven) Sicht geschrieben habe. Da es sich dabei ja nun grundsätzlich um Zubehör in Sachen Motorrad geht war ich nicht abgeneigt. Zudem darf ich das Produkt auch behalten. Das klingt ja nun auch nicht nach einem schlechten Deal. Ich sagte also zu.

Ganz konkret geht es um ein sogenanntes Rennzelt. Also im Prinzip eine Art mobile Box, wenn man mit seinem Mopped zur Rennstrecke will und seinen Kram nicht ganz so ungeschützt in der Gegend stehen haben will.
Nun, mein letzter Rennstreckenbesuch liegt jetzt schon viele Jahre zurück und aktuell steht da auch nix Neues an, aber so ein Zelt funktioniert ja zum Glück nicht nur dort sondern kann ja auch als "Schutzhütte" bei einer Gartenparty dienen oder als mobile Garage, wenn man sein Mopped (und womöglich noch weitere) auf ein Gespann verlädt um damit in den Tourenurlaub zu fahren.

Recht schnell bekam ich dann die Lieferung, die neben den Ausmaßen direkt durch ihr ordentliches Gewicht auffiel. Ich hatte vor einigen Jahren mal einen vom Aufbau ähnlichen Gartenpavillon, der deutlich handlicher war. Der war dann im richtigen Einsatz allerdings auch recht instabil und zerlegte sich bei einem kleinen Gewitter auch direkt komplett.
Ich war also gespannt, wie dieses Teil sich so präsentierte. Dummerweise kam zur Lieferung auch eine längere Schlechtwetterperiode, so dass ich bisher nicht zum Aufbau und Testen kam.

Seit dem Wochenanfang hat sich Sturm und regen immer mehr verabschiedet und die Sonne kam auch wieder hervor, es war also mal langsam Zeit, das gute Stück aufzubauen.
Im großen Paket selber befindet sich zunächst alles einzeln, also das stabile Gestänge (mit schützenden Styroporecken), ein Transportsack und die (wahlweise zu bestellenden) Seitenteile.
Also zunächst mal alles in den Sack und dann ab nach draußen. Gar nicht so einfach, wirklich handlich ist das Säckchen nicht gerade und die 33kg (!) machen es nicht leichter. Immerhin gibt es stabile Griffe.

Draußen lege ich natürlich direkt los. Selbstverständlich alleine.
Auf der Webseite gibt es ein kleines Video, wie sauschnell man so ein Zelt aufbauen kann.


Klar, 4 Mann, 4 Ecken! So geht es sicher einfacher und schneller, aber auch alleine muss sowas ja nun funktionieren. Und im Video war das Dach schon vorher drauf, das ist bei mir natürlich beim ersten Aufbau auch nicht so. Also erst mal das zusammengeklappte Gestänge hingestellt und dann lustig auseinander gezogen. Das ging prima und bis zu einem gewissen Punkt sehr einfach. Plötzlich aber hakte es irgendwie und ging so gar nicht weiter. Auch nicht im Wechsel der verschiedenen Seiten. Das Gestell stand nun so halb ausgezogen auf etwa 2x2m Fläche vor mir und wollte sich nicht weiter auseinander ziehen.


Irgend etwas schien das weitere Auseinanderziehen zu blockieren. Nach einem Moment dumm aus der Wäsche schauen fand ich dann die Ursache: Im Mittelteil, bei dem beim auseinander Ziehen die Dachspitze nach oben heraus gedrückt wird, blieb ein Vierkantrohr an einer Durchführung hängen.


Also dieses Rohr einmal kurz "eingefädelt" und danach konnten die anderen Gelenke weiter gespreizt werden, bis die finale Ausbaustufe erreicht ist. Nicht ganz so schnell wie bei den 4 Jungs im Video, aber doch (mit Einfädeln des Vierkantrohres) in unter einer Minute.
Nun stand das Grundgerüst schon einmal, es fehlte noch das Dach und die korrekte Höhe. Da man ja später eher schlecht an die oberen Bereiche kommt, sollte die Dachplane als nächstes kommen, auch das ging relativ einfach für mich (mit 1,87m) allein. Oben über diesen kleinen "Pilz" geworfen (der übrigens innen zwischen den 2 Stangen eine Feder verbaut hat, um das Dach immer schön auf Spannung zu halten) und dann an jeder Eckseite über das Gestell ziehen, schon ist das auch fertig. Die Nähte für die Ecken passen prima, ohne das man übertrieben viel Kraft aufbringen muss (inkl. der sonst bestehenden Gefahr des Zerreissens) und sind Dank des vorbereiteten Klettverschlusses schnell angebracht. Wie erwähnt, die Dachstange hat eine verbaute Feder, so dass die Konstruktion bei Bedarf etwas nach gibt und sich nach der Befestigung wieder selbstständig spannt. Gut durchdacht.


Nun steht das Rennzelt das erste mal in voller Pracht vor mir. Das Dach sitzt passgenau und bombenfest. Die Dachfolie hat außen an den Befestigungsecken zudem noch sehr stabile Schlauen, um dort ggf. Abspannseile (nicht enthalten) zu befestigen.
Dieses Zelt gibt es nun mit 3 Seitenwänden als auch ohne. Wobei so Seitenteile ja doch schon ihre Berechtigung haben. Bei schlechtem Wetter sowieso, aber auch bei Sonnenschein hilft mindestens ein Seitenteil gut für mehr Schatten.
Da ich ja das 3er-Set dabei hatte, wollte ich die Wände natürlich auch gleich montieren. Da habe ich einfach ein Teil nach dem anderen von oben weg genommen und montiert. Erst als ich das letzte Teil anbrachte, habe ich Unterschiede bemerkt. Manchmal hilft vorher gucken ja doch.


Also: Zwei der Seitenteile haben an beiden Rändern Befestigungsschlaufen für die Vertikalstange, ein Seitenteil hat das nicht. Alle drei Teilen gemeinsam ist die obere Befestigung mittels eines stabilen Klettverschlusses.
Gedacht ist es so: Links und rechts die Seitenteile mit den Schlaufen zur Befestigung an der Stange und das dritte Seitenteil kommt dann hinten dran und wird auch an den Seiten per langer Klettverbindung angebracht. Einfach anzubringen und mit festem Halt.

Da steht das gute Teil nun in voller Pracht vor mir. Ziemlich stabil mit Löchern in den Seitenfüßen, um die Konstruktion dort mit Nägeln zu befestigen und zusätzlich Schlaufen, um ggf. Abspannseile zu verbauen. Auch die Zeltfolie ist recht stabil und sollte ebenfalls einiges abkönnen, ein ordentlichen Regenguss auf jeden Fall (Wassersäule des Zeltdaches 2000mm!). Schön, schön.
Kein Vergleich zu dem Eingangs mal erwähnten Gartenpavillon (der zudem mit seinem Stoffdach auch nicht regenfest war), der definitiv nur für gutes Wetter geeignet war und mit bedacht auf- und abgebaut werden musste, da man zu leicht etwas kaputt macht.

Es folgte natürlich noch der Abbau, das gleiche Spiel nun rückwärts. Sehr schnell hat man die Seitenteile ab und das Zeltgestänge wieder abgesenkt, um das Dach zu entnehmen. Alles problemlos und rucki-zucki. Beim Zusammenpacken habe ich bewusst mal etwas schlampig gearbeitet. Könnte ja auch unter Eile mal so vorkommen. Zweck davon war für mich die Frage: Wie gut bekommt man den ganzen Kram wieder in den Sack hinein. Nagelneu geliefert ist ja alle schön perfekt eingetütet und passt locker.
So kenne ich das z.B. auch bei einem meiner (Schlaf-)Zelte. Schön kompaktes Packmaß, allerdings muss man beim Zusammenlegen sehr sorgfältig vorgehen, sonst bekommt man die finale Tüte niemals über das zusammengerollte Paket!
Hier kann ich Entwarnung geben: Selbst recht schludrig zusammen gefaltet bekommt man alle Teile problemlos in den Sack hinein.


Nun mal kurz zusammengefasst. Positiv fiel mir auf:

  • sehr stabil
  • gut durchdachtes System
  • Qualität der Materialien
  • stabiler Packsack, in den alles problemlos rein passt


Nicht so toll:

  • (Qualitätsbedingt) schon ordentlich schwer 
  • nicht unbedingt klein und handlich
  • kleiner Fallstrick mit Blockierung durch die Rohrdurchführung

Übrigens kommt dieser Sponsorbericht von XLMoto natürlich nicht zufällig jetzt, sondern eben weil es für dieses Rennzelt gerade eine große Rabattaktion gibt.
Das gute Stück bekommt man aktuell für knapp 80€ (mit Wänden) oder 60€ (ohne die Wände). Für die Qualität des Zeltes meiner Meinung nach ein sehr fairer Preis!
Wer also gerade so ein Zelt/Pavillon sucht, kann meiner Meinung nach bedenkenlos zuschlagen. Ich persönlich würde defintiv auch die Variante mit den Wänden nehmen.

Obwohl bei mir auch in nächster Zeit kein Rennstreckenbesuch ansteht, werde ich das Zelt sicher auch abseits der Renne hier und da mal brauchen und auch nutzen können.


*WERBUNG ENDE *

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