Dienstag, 16. Juni 2015

Sturzbügel

Zu einer richtigen "Reiseenduro" gehören doch irgendwie Sturzbügel.
Und zwar nicht die wie bei anderen Maschinen bevorzugte eher dezente Variante (womöglich Sturzpads), sondern "richtige". Ordentliche Rohre sollen sich um die Verkleidung legen. Also quasi das Gegenstück zum Überrollkäfig bei Rallyeautos. Zumindest ein bisschen.

In einem der letzten Artikel hier hatte ich schon kurz über die Wahl des Modells geschrieben, daher hier nun nicht alles noch einmal.
Kurz: Die Sturzbügel und auch der Gepäckträger (kommt auch bald dran) stammen von der rumänischen Firma Heavy Duties.
Der Versand dauerte 3 Tage und alles war sehr gut in einem großen Paket verstaut.
Der erste Eindruck beim Auspacken war wie erhofft: Sieht alles sehr hochwertig aus.
Die per Mail zugeschickte Anleitung ist zwar vom Text her rumänisch (so nehme ich mal an), aber sehr ausführlich bebildert, so dass ich erst gar nicht ein Übersetzungstool bemühte.
Die beiden Einzelteile werden an zwei Stellen am Rahmen befestigt und vor dem Motor schließlich noch mit einer Querstrebe untereinander verbunden.
Als erstes sollte man die seitliche Verkleidung abnehmen, da die obere Verschraubung eben hinter dieser liegt. Da ich in meinem Knarrenkasten (aka Ratschenkasten) aber auch ein Gelenk habe konnte ich mir diesen Arbeitsschritt sparen. Zudem beim Wiedereinbau später sonst noch der vordere Blinker gelöst werden muss (da die Verkleidung dann, wegen der nun montierten Sturzbügel von vorne eingefädelt werden muss).
Im Paket war auch Ersatz für diese beiden Schrauben (auf jeder Seite eine), da die originalen aber noch ganz gut aussahen verwendet ich diese wieder.
Es war etwas Fummelei die Muttern auf der Rahmeninnenseite wieder auf die Schrauben zu bekommen, aber mit etwas Geduld sollte auch das gelingen.

    

Es folgte der mit Gewinden versehene U-Stift für den unteren Rahmenanschluss, beides erst einmal locker befestigt. Nachdem beide Seite montiert waren kam noch die Verbindungsstrebe, dabei ist etwas Spiel bei den Einzelteilen hilfreich. Nachdem diese auch verschraubt war folgte schließlich das richtige Festziehen der seitlichen Befestigungen. Alles also ein recht überschaubarer Aufwand und das Ergebnis stellt mich auch voll zufrieden. Macht schon einen mächtig stabilen Eindruck.

   

Ein weiterer Teil der Vervollständigung der neuen Reisemaschine war damit abgeschlossen. Weitere Schritte folgen dann demnächst: Die leicht undichte Benzinpumpe soll noch ausgetauscht werden, der vorhandene Kettenöler montiert und schließlich die Gepäckträger an mein vorhandenes Givi-Set angepasst werden.

Mehr dazu demnächst auf diesem Kanal!

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