Mittwoch, 18. April 2012

Corrosion of Conformity

Am Ostermontag (09.04.12) in er Matrix/Bochum. Wieder ein termin, den ich eigentlich schon lange kannte und irgendwie verpennt hatte. Zumindest was das Besorgen von einer Karte angeht. Abends am Gründonnerstag kam mir das wieder in den Sinn. Toll. Aber ein kurzer Anruf bei der Matrix und AB-Text sowie eine Facebook-Nachfrage beim Tourveranstalter gaben die Gewissheit: Gibt noch genug Karten an der Abendkasse.



So fuhren wir (Maik, Tobi, Frank und ich - wie so oft schon) dann also munter los gen Bochum.
Und in der Tat, die Matrix war geradezu erschreckend leer. Das sollte sich auch kaum ändern, es blieb irgendwo im Bereich von 30-40 Gäste. Sollte CoC kaum noch Leute ziehen oder passte der Ostertermin einfach so vielen nicht?
Los ging es mit Zoroaster, die irgendwo im Bereich von Psychodelic-Metal anzusiedeln sind. Leider konnte man das kaum genießen, der Sound war wirklich unterirdisch. Nebenbei auch einfach höllenvielzulaut. So tief habe ich meine Ohrstöpsel selten im Gehörgang. Das gleiche Leid betraf auch die 2. Band des Abends, Black Cobra aus San Francisco.
Schade, denn diese Kapelle besteht nur aus 2 Personen, einem Schlagzeuger und dem Sänger/Gitarristen. Der Bass kam hin und wieder via Fußpedal ins Spiel, eine nteresssate Kombi. Allerdings muss man sich schon etwas an den basslosen/armen Sound gewöhnen. Das miese Abmischen zerstörte das Hörerlebnis sicher auch zu einem guten Teil.
Zum Glück hatten CoC dann ihren eigenen Mischer am Start und schon war grob von sowas wie Klang zu reden!
Bei dieser Tour spielt die Band in 3er Besetzung, also ohne Pepper Keenan (Gitarre/Gesang), somit gehörte Mike Dean am Bass auch das Micro. Im Gegensatz zu seinen beiden Mitstreiter Stanton Moore und Woody Weatherman fehlte dem aber wohl teilweise etwas die Lust vor dem kleinen Publikum zu spielen.
Nun ja, war trotzdem ein sehr solides Set und wir hatten 60 Minuten Spaß!

Schade, dass es so leer war...

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